Freitag, 28. September 2012

421. (jung-)neolithische Artefakte aus Asch.

Auf einer Siedlungsfläche bei Asch tauchten weitere pfeilspitzenartige Klingenfragmente mit umlaufender Lateralretusche nach dorsal auf, die kaum als Kratzer an gesprochen werden können. Die morphologische  Nähe zu Pfeilspitzen ist frappierend.

Zunächst die älteren Artefakte auf post 151:
http://www.google.de/imgres?q=artefakt+sichelglanz&um=1&hl=de&sa=N&biw=1024&bih=651&tbm=isch&tbnid=iltZrnWi_aJa9M:&imgrefurl=http://lesefunde.blogspot.com/2011/05/451.html&docid=bzuJUfC48tPlAM&imgurl=http://2.bp.blogspot.com/-MtqRYVbxvjU/TcarmETJ41I/AAAAAAAAChI/vB5BfZ-N9PQ/s1600/PICT0464.JPG&w=1600&h=1200&ei=hydkULeVBczEsga8_4CYBA&zoom=1&iact=hc&vpx=120&vpy=75&dur=3790&hovh=194&hovw=259&tx=184&ty=113&sig=107152893081650022229&page=2&tbnh=138&tbnw=223&start=15&ndsp=16&ved=1t:429,r:12,s:15,i:163

Das neue Artefakt, ebenfalls wie im Beispiel von 151 mit Lackglanz auf Dorsal- und Ventralseite.

Kratzer, mit Kratzerkappe nach dorsal modifiziert und ebenfalls modifiziert sind beide Lateralkanten. Das war vielleicht einmal länger...

Diagonal verläuft auf der Ventralseite der Lackglanz, während er  sich lateral nach dorsal auf  die Retuschen beschränkt. Ein Beleg für eine Schäftung? 
Edit.: Nachdem noch mehrere, auch vollständige Artefakte dieser Kategorie aufgetaucht sind, kann man  sicher von jungneolithischen Sichelklingen ausgehen, wie sie vor allem aus den Pfahlbauten des Bodensees bekannt sind.  

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