305. Post. Eine Fundstelle ohne genaue Ansprache die hier schon einmal ansatzweise vor gestellt wurde, liegt auf der Gemarkung Wippingen. Große Stücke lokalen Hornsteines wurde an dieser Stelle vermutlich einer groben Zerlegung unterzogen, wobei die Produkte aus dieser Grundproduktion weitgehend fehlen. Erste Annahmen, es könnte sich um ein hier anstehendes Rohmaterialvorkommen handeln, konnten sich durch eine Sondage an dieser Stelle nicht bestätigen. Möglicherweise liegt das an der Oberfläche verstreute Material weit von der ursprünglichen Stelle entfernt. Gruben oder Abbaustellen liegen nicht darunter.
oben eine Kernkantenklinge, die für die Vorbereitung regelmäßiger Abschläge geschlagen wird und ein Indiz für die Grundproduktion darstellt.
oben: amorpher Kern. Er wurde verworfen, da er zahlreiche Klüfte aufweist bei denen die Zielabschläge stecken bleiben.
Oben: eine grobe Kernscheibe mit den randlichen Abschlagnegativen. Dieser Präparationsabschlag sollte eine neue Schlagfläche für den weiteren Abbau des Kernes schaffen.
oben: Ein Klingenkern mit Klingennegativen eines regelmäßigen Abbaus wie er von der Bandkeramik an typisch ist.
oben: ein amorpher Kern. Die Abbauflächen sind nicht durch eine oder mehrere Schlagflächen geregelt. Geschlagen wurde regellos an Kanten der vorausgegangenen Negativen- So entsteht kein regelmäßiger Abbau und lassen sich keine gleichmäßigen Klingen schlagen.
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