Dienstag, 25. Juni 2013

466. Post. "Neue Fundstelle" bei Asch entdeckt.

Der derzeitige intensive Maisanbau, der vor allem auf die Fütterung der Biogasanlagen ausgerichtet ist, erlaubt es, großflächig die Peripherie der schon bekannten Fundstellen auf  geschichtliche Hinweise zu prospektieren.

Eine Fundstelle ist um eine Erkenntnis in der Ausdehnung der Siedlungsfläche bzw. eine periphere Aktivitätszone reicher, die in der Nähe von Asch liegt. Möglicherweise handelt es sich primär um eine kleine Lagerstätte, die sich vor allem durch zahlreiche, von Landmaschinen geschredderte Hornsteinfragmente zu erkennen gibt. Dazwischen liegen um einen bislang zentral eingemessenen und gemeldeten Fundpunkt einige klare, artifiziell veränderte Rohmaterialknollen, die den Abbau, vielleicht an Ort und Stelle bezeugen. Die Kerne zeigen Angelbrüche und wurden deshalb wohl an Ort und Stelle verworfen und dort belassen. Die Ausdehnung des im Moment noch kleinen Fundpunktes muss eruiert werden. 

Die neuen Funde:
Deutlich sind die Negative der gelösten Klingen zu erkennen, typische Kerne des Neolithikums. Sie tragen nur wenig Spuren vom Kontakt mit den Eisengeräten des Landwirtes, liegen vielleicht deshalb noch nicht lange im Pflughorizont bzw. an der Oberfläche.  
3 grobe Kernkantenklingen

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