Dienstag, 26. April 2011
Ein link zur arch.Untersuchung: http://lesefunde.blogspot.com/2010/06/zum-64_7724.html.
Montag, 25. April 2011
Sonntag, 24. April 2011
240. Post. Ostermorgen 2011 und seine Funde...
oben, sehr flach angelegte Abbauflächen, So werden sie häufig auf der LBK-Fundstelle (Siedlung) SOND008 angetroffen./unten steil.
240. Post. Weniger nahrhafte, aber gleichwohl erfreuliche Osterfunde der archäologischen Art. Ein Ostermorgen bei Asch/ auf Mairinger, ASCH.016.656.
Weiß-graue-Bänderung
Eine nahezu weiße Klinge, die sich auf dem hellen Kalksteinhintergrund kaum abhebt. Oben ventral, unten Dorsalseite. Die Klinge blieb im Kern bei der Bruchausdehnung stecken. (Angelbruch)
links hellgrau, rechts dunkelgrauer Hornstein, die sich kaum vom Kalkstein abheben. unten dito.
hellbraune Kortex, die Farbe des Lösslehms/ Verwitterungslehm, in dem die Hornsteine sekundär lagerten.
Ein sehr großer Kern einer frühen Zurichtungsstufe, geschlagen vor Ort an der Lagerstätte im Pingenabbau.
Abschlagsnegative am Kern.
239. Post. Lesefunde vom Pingenfeld in Asch. Varietäten des Jurahornsteins vom Borgerhau. Insgesamt variiert das Rohmaterial der Fundstelle Borgerhau sehr stark in Farbe, Textur, Körnigkeit und Qualität.
Viele der Trümmer zeigen nur verhalten die Intention eines Steinschlägers, die aus dem "Stein ein :Artefakt" schlägt. Doch ist jedes dieser Trümmer durch die Hand eines frühen Siedlers gegangen. Auf Fundstellen trachtet der Sammler danach die Intention, also die Artefaktwürdigkeit zu erkennen, richtet sich danach, ob es Schlagkegel (Bulbus) Klingennegative oder einen Schlagflächenrest gibt um Natur von Kulturschaffen zu unterscheiden. Viele, vielleicht die meisten dieser Trümmer, Absplisse, grobe, verworfene Steine, haben keine auf den ersten Blick erkennbare Intentionen, doch da sie alle von einer Abaustelle stammen, muss man diese unterstellen. Ein "Meer" von Artefakten im engen Wortsinn. Und: ein in ganz besonderem Maße einmaliges Denkmal, das eines ganz besonderen Schutzes bedarf.
Eine offene "Lithothek": Jurassic chert, Borgerhau type. Auf kleinster Fläche das große Spektrum der Varietäten... Eine ähnliche Oberflächensituation, Splitter, wie "geschottert" findet sich auch auf offenem Felde zwischen dem Borgerhau und dem Dorf Asch. Vermutlich liegt dort ein Teil der Abbaustellen offen, wurde aber noch nicht näher untersucht. Große Teile sind dort allerdings nicht zu finden, was vielleicht mit dem regelmäßigen Ablesen der Feldsteine zusammen hängt. Auch größere Kalksteine sind dort nicht zu finden.
Die Grenzen von Hornstein zu Kieselkalk, bzw. verkieseltem Kalk sind fließend und ziehen sich manchmal durch eine Knolle. Unten: Der Randbereich unter der Kortex ist feinkörnig, zur Mitte hin ist das Material sehr grob.
238. Post. Asch- Borgerhau- Hornsteingewinnung durch Pingen-Abbau. Die Fundstelle.
